Traditionelles Bauaufmaß in 2D

Wir erstellen Grundrisse, Vertikalschnitte und Fassadenansichten eines Bestandsgebäudes mittels klassischer Vor-Ort-Vermessung. Durch die Messung und Kartierung am Objekt werden Fehler in unseren Produkten vermieden. Die geometrisch exakt fertiggestellten Unterlagen können vorab bereits vor Ort übergeben werden.

Grundrisse sind 2-dimensionale ebene Schnitte durch eine Etage. Historisch als „Bodenzeichnung“ benannt, verläuft ein Grundriss meist in ca. 1m Höhe über dem Boden, um alle wichtigen baukonstruktiven Elemente wie Wände, Fenster, Türen, Unterzüge, Stützen, auf Wunsch auch die Technische Gebäudeausrüstung (TGA) geometrisch exakt darstellen zu können.

Im Grundriss sind die Baukonstruktion und die nutzbaren Räume mit deren Flächen und Längen übersichtlich dargestellt.

Vertikalschnitte werden durch wichtige Details des Objekts, wie z.B. Treppenhäuser, gelegt. Neben geschnittenen Elementen wie Wänden, Türen und Fenstern werden auch die sichtbaren baulichen Elemente hinter der Schnittebene dargestellt. Die Schnittkanten sind dicker dargestellt als die Konturen der Elemente, die man in der Ansicht sieht. Die Schnittflächen werden flächig oder mit Schraffuren gefüllt. Die Darstellung von Türen, Fenstern und anderen Bauteilen im Vertikalschnitt ermöglicht eine realistische Vorstellung der Höhenverhältnisse innerhalb des Objekts.

Fassadenansichten geben einen realistischen und geometrisch exakten Blick von außen auf das Gebäude. Die Strichzeichnungen enthalten alle relevanten Elemente wie Türen, Fenster, Mauervorsprünge und Treppen sowie eventuelle Schäden am Objekt. Auf Wunsch werden alle baulich relevanten Elemente bemaßt. Die Ansichten sind die Grundlage für eine denkmalgerechte Sanierung. Anstelle der Strichzeichnungen können ebenso auch Messbilder erstellt werden. Solche Messbilder werden mit einer hochpräzisen Fotokamera aufgenommen und am Computer entzerrt. Dadurch entsteht ein Orthophoto als geometrisch exaktes Abbild, aus dem auch Maße entnommen werden können.